Verknüpfung von ausländischer EORI und Zollnummer übergangsweise erforderlich


Wie bereits in der ATLAS-Info vom 14. März 2012 (Punkt 3.) mitgeteilt worden ist, müssen Inhaber von ausländischen EORI Nummern, die vormals über eine deutsche Zollnummer verfügt haben, die Verknüpfung dieser beiden Nummern im ATLAS beim IWM in Dresden beantragen. Die Formulierung “nahe legen” ist in der ATLAS Info etwas missverständlich, denn es kommt in der Praxis zu ersten Verzögerungen durch die fehlende Verknüpfung.

Beispiel: Ein österreichischer Importeur, der bislang für Einfuhren in Deutschland eine deutsche Zollnummer hatte, muss durch einen formlosen Antrag (z.B. per Email info.eori@zoll.de) an das IWM Dresden die Verknüpfung seiner bisherigen, siebenstelligen Zollnummer und seiner österreichischen EORI Nummer beantragen.

Während der Übergangsphase ist es möglich, Nachrichten im neuen und im alten Format zu senden. Im alten Format ist noch kein Feld für die EORI Nummer in der Schnittstelle vorgesehen, sodass dann auf die alte Zollnummer zugegriffen werden muss. Wenn diese Verknüpfung nicht hinterlegt wurde, kann es während der Umstellungsphase auf das neue ATLAS Release (8.3/AES 2.0 -> 8.4/AES 2.1) zu Problemen und Verzögerungen bei der Zollabfertigung kommen.

Weitere Informationen, sowie Kontaktdaten zum IWM, erhalten Sie auf der EORI-Seite der Deutschen Zollverwaltung.