Umfuhren in der vorübergehenden Verwahrung im Hamburger Stadtgebiet seit 1. Mai 2013 ohne Versandverfahren möglich


Aufgrund der zwei Zollamtsbezirke Hamburg-Hafen und Hamburg-Stadt, war es bislang nicht möglich Waren, die sich in der vorübergehenden Verwahrung eines im ehemaligen Freihafengebiet ansässigen Terminals oder Lagerhalters befinden, ohne die Eröffnung eines Versandverfahrens T1 in ein Lager welches sich im Zuständigkeitsbereich des Zollamts Hamburg-Oberelbe befindet, zu transportieren. Umgekehrt konnten diese Waren ebenfalls nur mit einem Versandverfahren in das ehemalige Gebiet der Freizone transportiert werden. Die Hamburger Zollverwaltung war in den letzten Wochen bemüht, hierfür eine Vereinfachung zu schaffen und hat nun eine entsprechende Lösung gefunden, mit der wohl alle Beteiligten zufrieden sein können.


Mit Schreiben vom 25. April 2013 hat die Bundesfinanzdirektion Nord Folgendes mitgeteilt:


“Ab 1. Mai 2013 wird es möglich sein, Waren innerhalb der vorübergehenden Verwahrung aus dem Hafen zu einem Verwahrlager im Bezirk des Zollamtes Oberelbe zu befördern, ohne dass hierfür ein Versandverfahren erforderlich wäre. Da die außerhalb des Hafens gelegenen Verwahrlager für die Umfuhr zugelassen werden müssen, bitte ich alle interessierten Firmen, sich an das Hauptzollamt Hamburg-Hafen zu wenden, um die näheren Einzelheiten zur Zulassung und den bestehenden Ausnahmen zu erfahren.”