Neues Abkommen zwischen China und EU: Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) profitieren


Am 16. Mai 2014 haben die EU und China in Peking ein Abkommen unterzeichnet, welches beide Parteien verpflichtet, zugelassene Wirtschaftsbeteiligte („Authorized Economic Operator“, AEO) der jeweils anderen Seite anzuerkennen.

Für AEOs in der EU entstehen dadurch erhebliche Vorteile im Handel mit der Volksrepublik China. Vertrauenswürdige Wirtschaftsbeteiligte, die sich dem AEO Prüfungsverfahren erfolgreich unterzogen haben, kommen durch das Abkommen in den Genuss von Verfahrenserleichterungen, einer schnelleren Zollabfertigung und weniger Kontrollen, die die Einfuhr bzw. Ausfuhr von Waren erschweren und verlangsamen. Nicht zuletzt profitiert ein AEO von geringeren Beförderungs- und Lagerkosten, die durch einen effizienteren Warenaustausch zwischen der EU und China und zügigen Zollabfertigungsmechanismen ermöglicht werden.

Der Status eines AEO wird durch Antrag und nach einer eingehenden Prüfung des Wirtschaftsbeteiligten gewährt. Dabei wird die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit des Antragstellers anhand einer Reihe von Indikatoren überprüft, zudem müssen vorgegebene Sicherheitsstandards eingehalten werden. Mit der Schweiz, Norwegen, Japan und den USA hat die EU bereits Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung zugelassener Wirtschaftsbeteiligter geschlossen, mit China kommt nun ein weiterer, großer Wirtschaftsraum dazu.

Weitere Details können Sie der Pressemitteilung der EU Kommission entnehmen.

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