Ein Partner – eine Lösung: Versandverfahren mit Porath Customs Agents


Grundsätzlich gilt: Auf alle Waren, die aus Nicht-EU-Ländern in das Zollgebiet der Union eingeführt werden und dort in den Wirtschaftskreislauf gelangen, müssen bei Grenzübertritt Einfuhrabgaben abgeführt werden. Ein nicht unbedeutender Teil der eingeführten Waren wird jedoch nicht im Einfuhrstaat verzollt oder ist für eine Wiederausfuhr vorgesehen. In diesen Fällen kann es notwendig sein, die Waren unverzollt durch die Europäische Union zu befördern. Dies ist im Rahmen eines Transit- beziehungsweise Versandverfahrens möglich. Porath Customs Agents verfügt über alle dafür notwendigen Bürgschaften und Genehmigungen, um Sie bei der Abwicklung Ihrer Versandverfahren optimal zu unterstützen. Die Abwicklung von Versandverfahren in Deutschland, in Polen, in den Niederlanden, in Belgien, in Österreich, in Schweden und in Norwegen gehört für uns dabei zum Tagesgeschäft.

Porath unterstützt Sie, wenn Sie beim Zoll Versandverfahren abwickeln wollen

Ein Versandverfahren schafft die Möglichkeit, die Verzollung von Waren erst am endgültigen Bestimmungsort der Waren vorzunehmen. Zoll Versandverfahren gehören zu den Nichterhebungsverfahren nach Art. 84 Abs. 1 Buchstabe a) des Zollkodexes und dienen vor allem zwei Zwecken:

  • Der zollamtlichen Abfertigung am Bestimmungsort, durch die die Zollbehörden am Einfuhrort entlastet werden.
  • Dem Wegfall der Zollabfertigung von Waren, die sich nur im Transit befinden, also aus einem Nichtunionsland über ein Unionsland in ein Nichtunionsland wiederausgeführt werden.

Man unterscheidet folgende Arten der Versandverfahren:

  • Das gemeinschaftliche Versandverfahren (gVV) dient der Beförderung von Waren aus Nichtgemeinschaftsländern zwischen zwei Gemeinschaftsländern ohne einer Erhebung von Zöllen oder anderen Abgaben und ohne die Anwendung handelspolitischer Maßnahmen. Am Bestimmungsort kann die Ware anschließend in den freien Verkehr oder in ein anschließendes Versandverfahren überführt werden.
  • Das gemeinsame Versandverfahren (gemVV) regelt die Beförderung von Nichtunionswaren zwischen EU- und EFTA-Ländern
  • Die Beförderung mit Carnet TIR: Das TIR-Verfahren (Transport Internationaux Routiers) dient der Vereinfachung von Warentransporten im Straßenverkehr. Ein entscheidender Vorteil des TIR-Verfahrens ist eine signifikante Senkung des Verwaltungsaufwandes, da lediglich Abgangs- und Empfangsland am Zollprozess beteiligt sind. Das liegt daran, dass die im Abgangsland durchgeführten Zollkontrollen in allen durchfahrenen Staaten anerkannt werden müssen. Das zugehörige Zolldokument ist das Carnet TIR.
  • Die Beförderung mit Carnet ATA: Das Carnet ATA (Admission Temporaire) ist ein Zollpassierscheinheft, welches insbesondere für die vorübergehende Verwendung von Waren gedacht ist und für die Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Waren gleichermaßen genutzt werden kann. Das Carnet ATA ist primär für die vorübergehende Einfuhr von Gütern im internationalen Handel gedacht, da eine vorübergehende Einfuhr mit Carnet ATA abgabenfrei erfolgt.

Zügige und korrekte Bearbeitung von Versandverfahren durch Porath Customs Agents

Die erfahrenen Mitarbeiter von Porath beherrschen alle relevanten Vorschriften und Rechtsnormen für die Bearbeitung eines zollrechtlichen Versandverfahren. Durch unsere moderne EDV-Anbindung an die Zollbehörden lassen sich Anmeldung und Weiterleitung von Aufträgen immer zeitnah und nachvollziehbar durchführen. Sie haben dabei den Status Ihres Auftrags stets im Blick. Außerdem legen wir Wert darauf, dass unsere Kunden immer einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen haben – unabhängig davon, in welchen Staaten wir Sie mit der Abwicklung Ihrer Versandverfahren unterstützen. Für Sie bedeutet das eine schnelle Beantwortung von Nachfragen, eine gezielte Beratung und damit eine Reduktion von Kosten und Reibungsverlusten bei gleichzeitiger Optimierung Ihrer Zollprozesse.