EU aktualisiert nicht präferenzielle Ursprungsregeln für Fotovoltaikmodule


Im Zusammenhang mit den eingeführten Antidumpingzöllen auf Fotovoltaikmodule aus China hat die EU Kommission die Ursprungsregeln für diese Produkte durch eine Änderung des Anhangs 11 Zollkodex angepasst.

Im Wesentlichen geht es hierbei um Fotovoltaikmodule, an deren Herstellung zwei oder mehr Länder beteiligt waren, und die Frage nach der letzten wesentlichen Bearbeitung, die zur Bestimmung des Ursprungs – und damit auch über die Erhebung von Antidumpingzoll – entscheidend ist.

Nach Art. 24 ZK sind solche Waren Ursprungswaren des Landes, in dem sie der letzten wesentlichen und wirtschaftlich gerechtfertigten Be- oder Verarbeitung unterzogen worden sind, die in einem dazu eingerichteten Unternehmen vorgenommen worden ist und zur Herstellung eines neuen Erzeugnisses geführt hat oder eine bedeutende Herstellungsstufe darstellt.

Weitere Informationen sind in der VO 1357/2013 zu finden, die heute im Amtsblatt der EU veröffentlich wurde.