Endgültiger Antidumpingzoll für keramische Küchenartikel aus China wird eingeführt


Mit der heute im Amtsblatt der EU veröffentlichten Verordnung 412/2013 wird ein endgültiger Antidumpingzoll für Geschirr und andere Artikel für den Tisch- und Küchengebrauch aus Keramik mit Ursprung in der VR China eingeführt. Ausgenommen von der Erhebung der Strafzölle sind nach Art. 1 der Verordnung lediglich Messer aus Keramik, Gewürzmühlen aus Keramik und ihre keramischen Mahlteile, Schäler aus Keramik, Messerschärfer aus Keramik und Pizzasteine aus Kordierit-Keramik von der zum Backen von Pizza oder Brot verwendeten Art.


Bereits im vergangenen Jahr wurde ein vorläufiger Antidumpingzoll auf diese Waren eingeführt (siehe hier). Die als Sicherheit einbehaltenen Antidumpingzölle für die nicht betroffenen Waren (s.o.) werden, ebenso wie zu viel vereinnahmte Sicherheiten für andere Artikel, freigegeben.


Für alle Hersteller, die weder in Artikel 1 noch im Anhang I der Verordnung 412/2013 genannt sind, gilt der Höchstsatz von 36,1%.